Klettern lernen mit Kletterdreieck und Kletterbogen – Ratgeber

Mit diesen Tipps das Klettern starten

Sobald Kinder den Bewegungsdrang für sich entdeckt haben, gibt es schon bald keinen Halt mehr. Das ist auch gut so, denn in der Wissenschaft gibt es mittlerweile die Erkenntnis, dass es einen engen positiven Zusammenhang zwischen der Bewegung und der geistigen Entwicklung gibt. Frühes, altersgerechtes Klettern ist daher im doppelten Sinne von Bedeutung. Um die Bewegungsfreude schon bei Kleinkindern zu unterstützen gibt es ein paar schöne und sinnvolle Helfer. Kletterdreiecke und Kletterbögen sind dabei die beliebtesten Spielgeräte.

Kletterdreieck oder Kletterbogen?

Die ersten Kletterversuche sind bei den sehr jungen Kindern vielmehr die ersten Stehversuche. Daher sind die ersten Kletterhilfen oft stabile Kletterdreiecke oder Kletterbögen, an denen sich die Kinder hochziehen und festhalten können. Bekanntester Vertreter ist sicherlich das Pikler-Dreieck. Auch wenn es nicht danach aussieht, gibt es drei nennenswerte Unterschiede zwischen Kletterdreiecken und Kletterbögen:

1. Kletterdreiecke sind einsteigerfreundlich. Bei einem Bogen kann der höchste Punkt nicht überklettert werden. Es gibt keine Spitze, welche von den Kindern ein Überqueren einfordert, weswegen die Kinder etwas mehr Geschick aufwenden müssen.

2. Auf dem Bogen wird balanciert. Aufgrund der flacheren Steigung bei einem Bogen neigen Kinder häufiger dazu, auf einem Kletterbogen zu balancieren. 

3. Schnell verstaut. Ein Kletterdreieck ist in der Regel schneller eingeklappt und einfacher verstaut.

Die flache Bauchlage beim Überqueren des Kletterbogens bietet den Kindern die Möglichkeit die Richtung zu wechseln. Auf diese Weise werden neben den motorischen Fähigkeiten auch das kreative und selbständige Spielen unterstützt. Kletterdreiecke sind schnell aufgebaut und platzsparend. Dadurch sind sie auch für kleinere Kinderzimmer kein Hindernis. Gute für die Entwicklung der kindlichen Bewegung sind beide Modelle, keine Frage. Deswegen ist es am Ende sicherlich auch eine Frage des eigenen Geschmacks. 

Empfehlung Kletterdreiecke:

  • Super Qualität dank hochwertiger Materialien (Massivholz)
  • Für Kinder ab 10 Monate, mit extra Kindersicherung
  • Maße: 89 x 80 x 73.2 cm
  • Praktisch erweiterbar mit Rutsche oder Sprossenwand
  • Integrierte Kindersicherung
  • Handgemacht, nachhaltig und fair. Keine Lacke, kein Öl, kein Plastik
  • Für Kinder ab 10 Monate
  • Maße: 60 x 68 x 62 cm

Empfehlung Kletterbögen:

  • Hochwertige Materialien sauber verarbeitet
  • Für Kinder ab 10 Monate
  • Maße: 105 x 80 x 52,5 cm
  • Einfach zusammengeklappt und platzsparend verstaut
  • Erfüllt strenge Sicherheitsanforderungen und EN/CE Normen
  • Multifunktional: kann als Kletterleiter oder Wiege dienen
  • Maße: 120 x 60 x 50; 
  • Im Vergleich zu ähnlichen Produkten im unteren/mittleren Preissegment

Wann ist das richtige Alter?

Wie so oft ist das richtige Alter stark vom Kind selbst abhängig. Viele Hersteller von Kletterbögen oder Kletterdreiecken nennen eine Altersempfehlung von 10 Monaten. Eine hilfreiche Grundregel findet sich bei dem Einsteiger-Kletterdreieck von Pikler: dein Baby sollte dafür krabbeln und 10cm Erhöhungen sicher hinauf- und wieder runterkrabbeln können.

Spielgeräte zum Mitwachsen

Neben dem Klettern werden beide Spielgeräte auch gerne als Tunnel zum Krabbeln oder Höhlenbau verwendet. Sobald die Kinder das einfache Klettern auf den Sprossen beherrschen, können bei einigen Modellen flexible Module angebaut werden. Rutschen und Kletterrampen bringen neue Abwechslung und garantieren Spielspaß mindestens bis zum 4. Lebensjahr. Kuschelig ausgepolstert lässt sich aus einem Kletterbogen im Handumdrehen auch eine kleine Wiege bauen. 

Was Sie beim Kauf eines Kletterdreiecks beachten sollten

Beim Kauf eines Kletterdreiecks gibt es ein paar Dinge die Sie beachten sollten.

Größe

Eine gute Größe startet ab 50 bis 60 cm. Kleinere Größen werden ansonsten schnell zu langweilig und größere sind anfangs zu schwierig zu meistern. Das Überwinden des Dreiecks ist die eigentliche Herausforderung. Dabei spielt es nur eine geringfügige Rolle wie maximal hoch es dabei war. Plant man außerdem weitere Module an die Basis anzuhängen, sollten diese nicht zu hoch angebracht sein.

Weitere Module

Ein Kletterdreieck ist in der Anschaffung leider nicht gerade billig. Damit die Kinder möglichst lange ihren Spaß daran haben, sollte sich das „Basismodell“ beliebig erweitern lassen. Rutschen oder sogenannte Hühnerrampen werden dann für gewöhnlich einfach und schnell montiert oder eingehängt. Dadurch wächst das Gerät mit den Ansprüchen des Kindes.

Fest oder klappbar

Auch wenn es den Preis vermutlich etwas ansteigen lässt, ist ein Klappmechanismus sicherlich sinnvoll. Insbesondere in kleinen Kinderzimmern ist die Kletterhilfe so auch schnell mal verstaut. Zusätzlich wird es dadurch auch transportfähig. Einige wenige Modelle sind zusätzlich winkelverstelltbar wodurch sich weitere motorische Herausforderungen gestalten lasse. Bei flexiblen Typen ist es wichtig auf eine stabile Einklappsicherung zu achten. 

Preis

Beim Preis für ein „Basismodell“ sollte man mit ca. 200€ rechnen. Entscheidet man sich für ein winkelverstellbares Modell wie das von Mopitri liegt man bei 250€-270€. Nicht zu vergessen sind die später anfallenden Kosten für Rutsche oder Rampe (beides je ~90€), möchte man das Kletterdreieck noch erweitern.

Fazit

Kletterdreiecke und -bögen sind die perfekten Spielgeräte für die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten eines jungen Kindes. Nebenbei sind sie äußerst vielseitige Spielgeräte, bei denen eine Anschaffung schon im frühen Kindesalter lohnt. Mit etwas Fantasie lassen sich jede Menge Einsatzmöglichkeiten entdecken, die auch im späteren Alter noch für viel Herausforderungen und Spaß sorgen werden.